Donnerstag, 28. Juli 2016

Adieu, lebt wohl!

Heute zeige ich euch wie versprochen den Rest der Enwicklung der Rotschwänzchen (ja, liebe Doreen, es ist tatsächlich schon die zweite Portion!)

14. Juli 2016, 17.30 Uhr:
Die Äuglein sind offen.

15. Juli 2016, 18.00 Uhr:
Den Federn kann man richtiggehend beim Wachsen zusehen (den Vögelchen selber natürlich auch).

16. Juli 2016, 14.20 Uhr:
Immer hungrig. :-)

17. Juli 2016, 20.20 Uhr:
Die Vögelchen werden vorsichtiger. Während ich Fotos mache, warnen die Vogeleltern ihren Nachwuchs vor Gefahr (also vor mir). Drei der vier Kleinen reagieren schon und sperren ihre Schnäbel nicht mehr auf, sondern ducken sich im Nestchen.

18. Juli 2016, 18.15 Uhr:

19. Juli 2016, 06.15 Uhr:

20. Juli 2016, 18.00 Uhr:
An diesem Tag habe ich mir etwas Sorgen um die kleinen Vögel gemacht. Es war wahnsinnig heiss und im Geräteraum hat sich die Hitze gestaut. Letztes Jahr haben die Eltern Rotschwänzchen deswegen ein ganzes Nestchen voller Jungvögel verloren. Zum Glück ist dieses Jahr das Nest nicht direkt unter dem Dach, wo sich die Wärme noch schlimmer staut.

21. Juli 2016, 18.50 Uhr:
Es ist tagsüber immer noch sehr heiss, aber zumindest kühlt es in der Nacht einigermassen ab.

22. Juli 2016, 21.40 Uhr:
Langsam aber sicher wird es richtig eng im Nestchen und wir rechnen jeden Tag damit, dass die Kleinen ausfliegen.

23. Juli 2016, 09.10 Uhr:
Auch wenn es nur nach zwei Rotschwänzchen aussieht: Hier sitzen noch alle vier im Nest.

Doch dann, am 24. Juli 2016, 19.15 Uhr:
Drei der Kleinen wagen schon mal einen ersten Hüpfer raus aus der Kinderstube, während Vögelchen Nr. 4 doch lieber noch im sicheren Nest bleibt.

25. Juli 2016, 06.00 Uhr:
So, jetzt aber! Am frühen Morgen sitzen alle vier neben dem Nestchen und ich rechne damit, dass ich sie zum letzten Mal alle beieinander sehe. Doch abends sind sie zu meiner Freude noch immer da.

Am 26. Juli 2016, morgens um 06.15 Uhr, finden sie sich für ein letztes gemeinsames Familienfoto ein.

Als ich abends nach der Arbeit nachgeschaut habe, waren sie ausgeflogen und in ihr eigenes Leben gestartet.
Zwei von ihnen bin ich dabei begegnet:
Sie verstecken sich unter unserem Rasenmäher. Dort sind sie für Katzen, Elstern und Eichelhäher unerreichbar. Clevere Kerlchen!
Ich freue mich, dass ich so nah bei Familie Rotschwänzchen sein durfte und wer weiss, vielleicht kommen sie nächstes Jahr wieder, um in unserem Geräteraum ihre Jungen aufzuziehen. Und bis dahin: Adieu Vögelchen, lebt wohl!

Liebe Grüsse,
Nadia

Kommentare:

  1. Eine schöne Bildergeschichte mit Happyend.
    Danke fürs teilhaben.
    Lieben Inselgruß
    Sheepy

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  2. Liebe Nadia,
    ach, wie war das schön! Ich danke Dir von Herzen, daß Du uns an diesem Wunder der Natur hast teilhaben lassen!
    Ich wünsche Dir noch einen gemütlichen Abend und den kleinen Piepmätzen alles Gute :O)!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  3. Wie ist das süß. Jetzt weiß ich auch wie Rotschwänzchen aussehen, meine Seniorin hat mir heute erzählt, dass sie auch mal welche im Garten hatte.
    Beim letzten Post habe ich das gar nicht so mitbekommen, bzw. schon vergessen.

    Sie hat auch Gelbfinken im Garten. Ich kenne mich da absolut nicht aus.

    Wünsche dir alles Liebe und sende einen Gruß Eva

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  4. Liebe Nadia,
    einfach so schön.....
    Und soll ich dir was sagen, mein Vögelchen ist auch wieder da....
    Das zweite Mal. Ich habe sie nicht verschreckt mit der Kamera.....Grins.
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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  5. UNGLAUBLICH wia schnell de WACHSEN,,,
    tolle FOTOSTORY...

    hob no an feinen ABEND
    bis bald de BIRGIT

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  6. Liebe Nadia!
    Ach, das war so schön den kleinen Rackern beim groß werden zuzusehen.
    Danke für die tollen Fotos.
    Liebe Grüße,
    Nicole

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  7. Liebe Nadia,
    dann wünsche ich den Vögeln allzeit guten Flug und keine Katzen in der Nähe.
    Das Bild unter dem Rasenmäher ist ja niedlich.
    Dir einen schönen Abend, liebe Grüße
    Nicole

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  8. Liebe Nadia,
    was hast du für fleißige Vogeleltern. Gleich zwei mal ziehen sie ihre Brut bei dir groß und die Ergebnisse sind so niedlich anzuschauen. Ich bewundere deine schönen Bilder. Toll gemacht!
    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend!
    Ganz liebe Grüße Andrea

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  9. Liebe Nadia,
    vielen Dank das du die Vögelchen jeden Tag fotografiert hast. Wie schnell sich die Kleinen doch entwickeln. Das ist so niedlich. ich wünsche den Vögelchen allzeit guten Flug. Ganz bestimmt kommen sie im nächsten Jahr wieder zu euch.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  10. Ach wie schön! Danke für die Bilder, bei uns haben sie nämlich dieses Jahr auch schon zum zweiten Mal genistet. Nur kann ich leider nicht ins Vogelhäuschen schauen, so wusste ich nie, wie die kleinen Kerlchen aussehen. Nur die Eltern haben mit uns auch immer geschimpft, wenn wir auf den Balkon kamen!
    Liebe Grüße
    Claudia

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  11. Einen wunderschönen guten Morgen, liebe Nadia,
    wie schnell die kleinen Vögelchen, doch gewachsen sind! Es ist so lieb von dir, das du so fleissig für uns fotografiert hast! So konnten wir alle das wundervolle Ereignis miterleben! Danke, du liebe, du! Es hat mir sehr viel Freude bereitet, immer wieder in`s Nestchen gügsla zu dürfen :-)
    Wünsche dir von Herzen ein wundervolles Wochenende.
    Drückerli und Herzensgrüassli
    Yvonne

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  12. Ach wie toll. Wie schnell die kleinen wachsen....
    Liebe Grüße
    Birthe

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  13. Wie schön es ist auch der zweiten Kinderschar beim Wachsen zuzusehen.
    Liebe Nadia, einfach toll, dass du dir jeden Tag die Zeit zum Fotografieren genommen hast.
    Jetzt wünsche ich den Kleinen alles Gute auf ihrem gefiederten Lebensweg.
    Viele Grüße,
    Anette

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  14. Liebe Nadia,
    ist das spannend! So tolle Bilder von den kleinen Kerlchen. Schön, dass alle durchgekommen sind und flügge wurden.
    Ganz liebe Grüße und eine gute Nacht,
    wünscht dir Christine

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  15. Liebe Nadia,
    ich freue mich immer wieder über das neue Leben. Das sind wieder so schöne Bilder die mein Herz erfreuen. Ich wünsche Dir, dass das Vogelpaar auch im nächsten Jahr wieder bei Dir seine Kinder großzieht.
    Schönes Wochenende Gruß Ursula

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  16. Das ist ein wunderschöner Bericht mit so netten Bildern. Die fühlen sich offensichtlich wohl bei Dir.
    LG
    Magdalena

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  17. Liebe Nadia!
    Das ist wirklich schon ein großes Geschenk, so hautnah dabei zu sein! Ich drücke Dienen kleinen Hausrotschwänzchen die Daumen, dass sie die kommende Zeit unbeschadet überstehen!
    Liebe Grüße
    Vanessa

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  18. Eine hübsche Geschichte...so schnell werden die kleinen Vögel flügge. Bloß gut, dass die Kleinen vorsichtig sind und sich vor den Katzen in Sicherheit bringen.
    LG Sigrun

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  19. Liebe Nadia,
    deine Vogel- Foto- Lovestory ist so allerliebst. Und ich weiß durch Familie Amsel nur zu genau, wie sehr frau mitzittert, wenn irgendetwas ungut zu sein scheint.
    Hoffen wir, dass sie in ein langes, gesundes Vogelleben gestartet sind!
    Während unseres Urlaubs auf Langeoog durfte ich in das ein oder andere Schwalbennest schauen. In der Meierei wurde mir gesagt, ich dürfte die Kleinen, die direkt im Eingang in Kopfhöhe im Nest saßen, nicht fotografieren (ohne Blitz und mit gebührendem Abstand versteht sich), weil sonst die Eltern nicht wiederkämen. Hat man so einen Blödsinn schon gehört?!
    Claudiagruß

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  20. WIR HABEN HUNGER, HUNGER, HUNGER, HABEN HUNGER, ...! ;-)
    Süß, wirklich süß sind Deine Aufnahmen und die Geschichte.
    Liebe Grüße an Dich!
    ANi

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  21. Liebe Nadia,
    das ist ein ganz toller Post. Tagtäglich die Veränderungen miterleben zu dürfen ist ein großes Glück, und uns hast Du dabei mitgenommen. Vielen Dank dafür!
    Jetzt wünsche ich den Kleinen, dass sie gut durchs Leben kommen.
    Dir alles Liebe
    Heidi

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