Freitag, 3. Juni 2016

Neues aus der Kinderstube und ein Buchtipp fürs Wochenende

Heute könnt ihr wieder einen Blick in die Kinderstube der Hausrotschwänzchen werfen.

Mittwoch, 1. Juni 2016, 18.15 Uhr:
 
Donnerstag, 2. Juni 2016, 17.30 Uhr:

Die Jungen sind nicht nur viel grösser und befiederter geworden, auch ihr Verhalten hat sich geändert. Sie sind vorsichtiger geworden und verhalten sich ganz ruhig und reglos, wenn die Eltern vor Gefahren (also zum Beispiel vor mir...) warnen.
Wer die Fotos vom Ei bis zum 31. Mai 2016 noch nicht gesehen hat, kann hier klicken. Nächste Woche gibt es natürlich wieder neue Bilder.

********

Und dann gibt es heute noch einen Buchtipp. Das Wochenende soll ja regnerisch werden, also perfekt um zu lesen. :-)

Vor einigen Monaten habe ich euch das erste Buch von Derek Meister vorgestellt *click*. Seither habe ich gespannt auf ein weiteres Buch von ihm gewartet und kürzlich war es dann endlich soweit: Ich hielt ein druckfrisches Exemplar vom zweiten Meister-Thriller in der Hand. "Die Sandwitwe" heisst Meisters neuestes Werk, und schon der Titel samt Klappentext (und das Cover!) lässt einem einen wohlig-grauseligen Schauer über den Rücken rieseln.

Die Sandwitwe
Auto: Derek Meister
Verlag: Blanvalet


"Die Sandwitwe" schliesst fast nahtlos an den "Jungfrauenmacher" an, lässt sich meiner Meinung nach aber auch problemlos lesen, wenn man das erste Buch nicht kennt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, obwohl gewisse Hinweise auf den ersten Thriller enthalten sind. Und - zu meiner grossen Freude - gibt es auch Andeutungen, die auf eine Fortsetzung der Reihe hoffen lassen.

Hauptpersonen sind auch in diesem Thriller wieder Knut Jansen und Helen Henning, die sich um die Aufklärung grotesker Morde kümmern müssen: Eine mit Sand gefüllte Leiche wird gefunden - und es bleibt natürlich nicht bei dieser einen... Im Laufe der Ermittlungen stossen Jansen und Henning auf eine Spur, die weit zurück in die Vergangenheit führt.

Mehr will ich an dieser Stelle gar nicht verraten, jedenfalls nicht zum Inhalt des Thrillers. Allerdings will ich euch nicht verschweigen, dass ich dieses Buch an einem einzigen Wochenende durchgelesen habe. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen und hätte am liebsten auf Haushalt, Wäsche waschen, einkaufen und was sonst halt noch so an Lästigkeiten anfällt verzichtet. Derek Meister hat schon im "Jungfrauenmacher" einen Schreibstil gezeigt, der voll und ganz meinem Geschmack entspricht und der mich fesselt, und diesen Stil hat er auch in diesem Buch beibehalten. Er baut eine Spannung auf, die die Phantasie des Lesers völlig miteinbezieht und dadurch für ein Gänsehautfeeling sorgt, das viele andere Thriller leider vermissen lassen.

Was mir auch gut gefallen hat ist die Tatsache, dass die Protagonisten nicht perfekt sind, sondern menschliche Schwächen und Eigenarten aufweisen. Zuweilen kann das fast ein bisschen nerven. Aber eben nur fast. Gerade Helen Henning reagiert in einigen Situationen schon ziemlich heftig, und doch ist man immer noch geneigt, ein gewisses Verständnis für ihr Verhalten aufzubringen. Jansen hingegen benimmt sich teilweise sehr unreif, um nicht zu sagen fast ein bisschen pubertär - aber tja: Männer halt... ;-)

Meister versteht es auf jeden Fall grandios, die Grenzen des Möglichen nicht nur bezüglich Spannungsaufbau voll auszuschöpfen, sondern auch was die Sypmathie und das Verständnis angeht, das der Leser den Thrillerfiguren entgegenbringen mag.

Ein Buch also, das ich euch wirklich wärmstens empfehlen kann.

In diesem Sinn wünsche ich euch ein spannendes und schönes Wochenende!

Liebe Grüsse,
Nadia

Kommentare:

  1. Die Piepmätze sind sooo herzig, liebe Nadia!! Ist es nicht toll, dass sie schon soviel gelernt haben? Wie eifrig die Natur doch lehrt ;)) ich sitze gerade im Hof und die Sonne scheint.. hach..ich kann mein Glück 🍀 gar nicht fassen. Kein Regen mehr ;)) Das Buch hört sich sehr spannend an.. zu spannend.. ähem.. Thriller sind nicht so meins ;) ich wünsche Dir einen zauberhaften Abend 💕 liebe Grüße, Nicole

    AntwortenLöschen
  2. Von Deinen Vögelchen könnte ich jeden Tag Fotos schauen, so herzig sind sie.
    Sind es jetzt nur noch vier? Es waren doch fünf Eier, oder?
    Und wie süß sie die Augen zuknipsen...
    Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße
    Nicole

    AntwortenLöschen
  3. Ich mag deine kleinen Vögelchen.........
    So süß die kleinen Piepmätze...
    Wir haben auch ein kleines Nest mit Eiern...
    Ich bin gespannt wann sie schlüpfen...
    Ganz liebe Grüße
    Jen

    AntwortenLöschen
  4. Sehr interessant finde ich deine Bilderfolge. Die Natur richtet es gut ein - wenn "Gefahr" droht, lieber ruhig verhalten. :-))
    LG Beate

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Nadia,
    der Nachwuchs ist so süß.♥
    Dieser Flaum, hach.♥
    Der Thriller hört sich gut an,
    aber ich habe noch so viele Bücher das ich diesen
    hier wohl erstmal nicht lesen werde.
    Liebe Grüße, Kerstin

    AntwortenLöschen
  6. Die Frisur der kleinen Hausrotschwänzchen ist zum "piepen". So schöne Bilder...
    Liebe Grüsse
    Barbara

    AntwortenLöschen
  7. Hallo Nadia,
    durch Zufall bin ich hier bei dir gelandet und habe mir die faszinierenden Fotos deiner Piepmätze angesehen. Da hast du aber ein Glück, daß du die Vögelchen vom Schlüpfen bis zum Ausfliegen so nah beobachten kannst.
    Liebste Grüße,
    Dani

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Nadia,
    ach Du kennst mich, ich brauchs ja immer kuschelig und gemütlich, also könnte ich bei dem Buch schätzungsweise eine Woche nicht mehr ruhig schlafen...
    Deine piepsige Kinderschar ist ja echt allerliebst! Bin schon auf den ersten Ausflug gespannt!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Vanessa

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Nadja,
    die Kleinen schauen schon mit großen Augen in die Welt. Im letzten Post waren sie noch nicht so ganz auf. Auch der süße Flaum wird langsam von den eigentlichen Federn abgelöst. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bilder.
    Bei meinen Elstern kann ich nur hin und wieder die Schwanzfedern von Frau Elster sehen. Beim Sturm vor 2 Tagen, dachte ich ja, das ganze Nest fällt vom Baum. Es wurde so sehr herum geschleudert, aber die beiden Elstern haben ganze Arbeit geleistet, es hielt!
    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße Andrea

    AntwortenLöschen
  10. Hallo liebe Nadia,
    hach ist das wieder süüß, diese kleinen Piepmätze... wie ich Dich beneide.
    Wir haben im Garten zwar auch zwei Bruthäuschen und ein Nest, aber hinein schauen kann ich nicht, ist ja auch ok man soll sie ja nicht stören.
    Gestern war ich wieder bei unseren Störchen und Schwalben. Bei den Schwalben habe ich dieses Jahr wohl kein Glück, die vorderen Nester die ich letztes Jahr beobachtet hatte sind dieses Jahr nicht belegt. Das haben sich die Schwalben wohl gemerkt das ich alle Naselang gekommen bin und sie fotografiert habe.
    Dein Buchtip hört sich recht interessant an, aber ich lese im Sommer ich kaum.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Biggi

    AntwortenLöschen
  11. Hallo Nadia,
    oh wie süß, ich bin ganz hin und weg. Habe gleich den älteren Post nach gelesen. Und die Bilder angeschaut. Das ist schon was besonders, wenn man die Kleinen so vor die Linse bekommt. Jetzt hat sich bei uns im Kindergarten in der Zeit wo der Kindergarten eine Amsel ein Nest gebaut. In einem Busch neben der Terrasse wo die Kinder immer laut spielen und mit dem Ball schießen. Zuerst dachte ich sie geht wieder, ist ihr doch zu laut. Nein sie war heute den ganzen Tag in ihrem Nest. Ich denke sie hat schon Eier. Und die Kinder dürfen jetzt nicht mehr Ball spielen. Das Nest ist auch nicht sehr hoch, es ist in einem Busch und man kann von der Höhe her hineinschauen, locker. Zum Glück ist unser Garten so groß, das an der Stelle nur wenig gespielt wir, für die Zeit wo die Amsel brühtet.
    Lieben Gruß Ursula

    AntwortenLöschen