Freitag, 30. Januar 2015

Etwas zum Tauschen und 12tel-Blick

Heute ist es soweit - mein erster Tauschfreitag bei Petra! Im letzten Post habe ich euch ja schon einen Ausschnitt von meinem Tauschangebot gezeigt, und hier nun "Ganzkörperfotos"! :-) Es sind Handstulpen in grau, verziert mit einer gehäkelten Rose mit perliger Mitte und einer romantischen Rüschenkante. Na, mag jemand tauschen? Freuen würde ich mich zum Beispiel über ein paar Stoffstücke (15 x 15 cm) in weiss und rosa, da ich mir in diesem Jahr nicht nur eine Decke häkeln, sondern auch eine nähen möchte. Da es ja eine "Selbstgemachtes gegen Selbstgemachtes"-Tauschbörse ist, bin ich natürlich auch für andere Angebote offen - ich bin gespannt. Schreibt mir am besten eine Mail, wenn ihr Interesse an den Handstulpen habt (nadias-cottage@gmx.ch). Die Handstulpen sind vergeben an Vanessa von Leineliebe! :-)





Und dann habe ich mich nach langem Überlegen entschieden, beim 12tel-Blick von Tabea mitzumachen. Als Motiv dient mir der alte Kirschbaum in unserem Garten.
Obwohl ich den Baum jetzt auch schon ein Weilchen kenne und ihn einige Male im Jahresverlauf gesehen habe, bin ich darauf gespannt, die Veränderungen Monat für Monat zu beobachten und Ende des Jahres die 12 Bilder nebeneinander sehen zu können. Hier präsentiert er sich jetzt also in seinem weissen Januar-Kleid.

Euch allen einen schönen Freitag und anschliessend ein gemütliches Wochenende!

Liebe Grüsse,
Nadia

Montag, 26. Januar 2015

Ich habe Grosses vor!

Oder besser gesagt: Zuerst hab ich ganz viel Kleines vor - aber wirklich richtig viel! :-) 
Kürzlich habe ich nämlich bei Elke gelesen, dass sie bei einem tollen Projekt mitmacht: "Ein Jahr - ein Projekt - Häkeldecke 2015", von Bella ins Leben gerufen. Mir sind sofort meine Granny-Leichen eingefallen, die seit Monaten in einer hübschen Schachtel liegen und warten. Darauf, dass ich weitere Grannys häkle und sie irgendwann zu einer Decke zusammenfüge.
Da ich mich kenne und genau weiss, dass die Grannys noch ewig und drei Tage in der Schachtel liegen bleiben wenn ich mir nicht ein bisschen Druck mache, habe ich mich beim Häkeldecken-Projekt eingetragen. In der Hoffnung, dass ich dann im Dezember tatsächlich die fertige Decke präsentieren kann. Bis dahin ist's noch ein weiter Weg, denn ich hab mal ausgerechnet, dass ich insgesamt mindestens 400 Grannys brauche (aber vielleicht wird die Decke halt auch kleiner als ursprünglich geplant).
Grannys habe ich am Wochenende keine gehäkelt (hmkhm...), aber untätig war ich natürlich trotzdem nicht. Bei Petra ist jeweils am Freitag tauschen angesagt. Zu diesem Zweck habe ich etwas hergestellt, was ich nächsten Freitag zum Tausch anbieten will. Ich bin gespannt, ob wohl jemand Interesse haben wird. :-)
Und zum Schluss habe ich euch noch ein paar Fotos vom winterlichen Sonntagsspaziergang mitgebracht. So schön wie zwischen den Jahren hat es zwar dieses Wochenende nicht geschneit, aber immerhin hat Frau Holle ihre Kissen geschüttelt und zwischendurch ein paar Flocken vom Himmel tanzen lassen. Schön hat's ausgesehen, und so haben wir uns warm angezogen und sind raus, um zuerst querfeldein und dann durch den Wald zu spazieren.






Eine gute Woche und liebe Grüsse,
Nadia

Freitag, 23. Januar 2015

Weiss, grau und ein bisschen bunt

Gestern war bei uns ein richtig grauer Tag, an dem es die Sonne nie durch den Hochnebel geschafft hat. Macht aber nichts (zumindest mir nicht). Am Nachmittag habe ich nämlich eine Runde durch den Garten gedreht und war, das muss ich zugeben, einigermassen überrascht zu sehen, dass sich im Vergleich zu letzter Woche schon wieder etwas getan hat.

Zum Beispiel streckt hier etwas die ersten Blättchen durch den Schnee. Leider vergesse ich immer, was ich im Herbst wo gepflanzt habe, aber ich glaube, das könnten Wildtulpen sein.
So üppig wie letztes Jahr wir die Christrose vermutlich nicht blühen, aber trotzdem freue ich mich über sie.
Krokusse lassen ihre Blättchen sehen...
...und überall Schneeglöckchen! :-)
Irgendwie finde ich, dass zwischen ihnen...
..und den Tulpen, die ich gestern gekauft habe...
...eine gewisse Ähnlichkeit besteht. Findet ihr nicht auch? :-)

Bei den Tulpen ist es natürlich nicht geblieben, auch eine Hyazinthe (na ja, genau genommen vier Hyazinthen) haben mich nach Hause begleitet. Wenn sie verblüht sind, werde ich sie in den Garten pflanzen, wo sie mir dann jedes Jahr im Frühling wieder Freude bereiten.
Bei der Zaubernuss habe ich natürlich auch noch einen kurzen Foto-Halt eingelegt. Die Blüten haben sich farblich verändert. Das Rot finde ich ja noch schön.
Aber vom Gelb bin ich ehrlich gesagt nur mässig begeistert. Gelb ist so gar nicht meine Farbe.
Tja, ändern kann ich es nicht, und ich freue mich jetzt halt einfach, dass überhaupt etwas im Garten blüht. Ist ja nicht selbstverständlich in dieser Jahreszeit.

Verabschieden will ich mich heute von euch mit einem Bild das zeigt, wie nahe Neuanfang und Vergänglichkeit beieinander liegen - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Szene ist nicht arrangiert, ich habe sie wirklich genau so in meinem Garten vorgefunden.


Habt ein schönes Wochenende!

Liebe Grüsse,
Nadia





Freitag, 16. Januar 2015

Winterkind

Irgendwann habe ich mal gelesen, dass man die Jahreszeit am liebsten mag, in der man geboren wurde. Ich bin ein Winterkind. Vielleicht ist es also nicht erstaunlich, dass ich den Winter so gerne mag, ganz besonders natürlich wenn er so ist wie er Ende Dezember war, ein richtiges Winterwunderland.

Selbstverständlich mag ich auch den Frühling, den Sommer und den Herbst und ich möchte keine der Jahreszeiten missen. Es gibt ja Menschen die davon träumen, das ganze Jahr nur Sommer zu haben. Ich nicht. Der Wechsel der Jahreszeiten ist für mich immer wieder eine Freude. Im Winter freue ich mich daran, den Schnee unter meinen Sohlen knirschen zu hören, mich nach einem Spaziergang in klirrender Kälte am Ofen aufzuwärmen, Zeit für Handarbeiten zu haben, viel zu lesen, die Christrosen zu bewundern und gleichzeitig nach den ersten Frühlingsboten im Garten Ausschau zu halten.  


Der Frühling bringt uns dann die ersten wärmeren Tage, viele Blümchen und die Rotschwänzchen und Schwalben kommen zurück nach Hause, um ihre Jungen grosszuziehen. Im Sommer sind für mich vor allem laue Abende und sternenklare Nächte schön, Sommergewitter, natürlich all die Blumen im Garten und unbeschreiblich ist jedes Jahr wieder, die erste noch sonnenwarme und schön reife Kirsche direkt vom eigenen Baum zu naschen. Dann kommt der Herbst mit seiner Farbenpracht, seinen unvergleichlichen Düften, Zwetschgen, rotbackigen Äpfeln und süssen Birnen, dem magischen Morgennebel über den Feldern und Wiesen und auch einer gewissen Melancholie, wenn die Zugvögel wieder ihre Reise in wärmere Gefilde antreten. Und dann eben der zauberhafte Winter.
Im Moment ist da zwar kein Schnee der unter meinen Stiefeln knirscht, keine Flöckchen, die vom Himmel tanzen und auch Väterchen Frost hat sich schon ein Weilchen nicht mehr blicken lassen. Dafür haben wir sehr abwechslungsreiches Wetter: Regen, Sturm, Kälte, Sonne, Wolken, Wind... Trotzdem finde ich diese Januartage einfach nur schön.
 
 
Die Erwartung, dass vielleicht doch nochmals Schnee fallen wird, die Freude an den ersten Schneeglöckchen, die langen, gemütlichen Abende daheim und das Wissen, dass es auch noch andere Winterkinder gibt. In meinem Garten ist gerade eben eines erblüht: Die Zaubernuss.

Ist sie nicht wunderschön? Ihre Blüten sind aus der Ferne betrachtet zwar eher unauffällig (der Strauch ist noch jung und klein), aber wenn man näher hinschaut und dann vielleicht sogar noch ein Sonnenstrahl die ganz speziellen Blüten zum Leuchten bringt, dann kann der Winter doch ruhig noch ein bisschen länger dauern!


Ich wünsche euch ein schönes Winterwochenende.

Liebe Grüsse,
Nadia

Montag, 12. Januar 2015

Erstes Schneeglöckchen

Als ich am Wochenende durch den Garten gestreift bin um zu sehen, ob Schneelast und Frost irgendwelche sichtbaren Schäden hinterlassen haben, habe ich meinen Augen kaum getraut. Da leuchtet doch etwas Weisses zwischen totem Laub... Und tatsächlich: Das erste Schneeglöckchen wagt sich aus der Erde hervor! 
Wir wissen ja alle (oder?), dass Mutter Erde zu Jahresbeginn die Wurzelkinder weckt um die Blütenkleidchen zu nähen und die Käfer frisch und bunt zu bemalen.
Dieses eine Schneeglöckchen war dann wohl ganz besonders eifrig, um als erstes seinen Kopf ans Licht zu halten.:-) Aber ganz alleine ist es nicht, ein zweites Schneeglöckchen und eine Traubenhyazinthe leisten ihm Gesellschaft.

Schneeglöckchen gehören zu meinen allerliebsten Lieblingsblumen. Zwar habe ich zugegebenermassen viele Lieblingsblumen ;-), aber Schneeglöckchen sind halt doch jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes. Sie zeigen uns, dass der Frühling nicht mehr so weit ist. Passend dazu habe ich dieses Gedicht gefunden:

Noch herrscht der Jänner über Fröste,
Der Tag ist kurz und knapp das Licht.
Da streckt sich, wohl damit es tröste,
Ein Glöcklein aus der Moderschicht.

Es bimmelt nicht, noch prangt es offen.
Zu früh für Ruf zum Bienenmahl.
Doch stärkt es unser leises Hoffen
Auf Blütenbunt und Sonnenstrahl.
(© Ingo Baumgartner)

Auch der Himmel hat schon richtig frühlingshaft blau ausgesehen.
Aber nicht für lange. Wenig später setzte heftiger Schneeregen ein, begleitet von starken Windböen.
Zeit, um sich ins Haus zurückzuziehen und dort etwas zu machen. Zum Beispiel endlich die Krokusse pflanzen, die ich im Dezember zusammen mit einem wunderschönen Töpfchen geschenkt bekommen habe.


Ganz offensichtlich war es allerhöchste Zeit, die Zwiebelchen haben schon ausgetrieben. Nun bin ich gespannt, wann sie blühen werden. Und weil ich noch ein bisschen Deko gebraucht habe, habe ich endlich einige Zapfen mit Wachsperlen verziert. Das hatte ich schon lange vor und es ist im Nu gemacht, aber eben - machen muss man's! :-)


Habt eine schöne und sonnige Woche.

Liebe Grüsse,
Nadia